Satzung

des Heimatvereins Vergnögde Goodheit e. V. Westerscheps

§1 Nr. 1
Der Verein führt den Namen „Heimatverein Vergnögde Goodheit e. V.
Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Oldenburg unter der Nr. VR 120105 eingetragen.
§1 Nr. 2
Der Verein hat seinen Sitz in 26188 Edewecht-Westerscheps
§1 Nr. 3
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
§1 Nr. 4
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
§2 Nr. 1
Zweck des Vereins ist die Förderung der Heimatpflege durch Sprache, Sitten und Gebräuche.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

a) die Erhaltung und Ausstattung des „Tollhus upn Wurnbarg“, die Vermehrung der darin untergebrachten heimatlichen Sammlung sowie die weitere Ausgestaltung der Umgebung dieses Hauses

b) die Pflege der alten Volkstänze, die Erhaltung der ammerschen Volkstrachten und die Veranstaltung von Aufführungen und Festen in plattdeutscher Sprache

c) die alljährliche Veranstaltung eines Erntefestes nach übernommener Art und Sitte

§2 Nr. 2
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
§2 Nr. 3
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
§2 Nr. 4
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§2 Nr. 5
Ehrenamtliche Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen. Die Mitglieder des Vorstands können für ihren Arbeits- oder Zeitaufwand (pauschale)Vergütungen erhalten. Der Umfang der Vergütungen darf nicht unangemessen hoch sein. Maßstab der Angemessenheit ist die gemeinnützige Zielsetzung des Vereins.

Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet abschließend der Vorstand. Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern. Zu Ehrenmitgliedern können solche Mitglieder ernannt werden, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluss der Mitgliederversammlung.

Die Mitgliedschaft endet

a) mit dem Tod des Mitglieds,

b) durch freiwilligen Austritt zum Schluss eines Jahres nach vorheriger zweimonatiger schriftlicher Kündigung

c) durch Ausschluss aus dem Verein. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es mit der Zahlung des Beitrages für 3 Monate im Rückstand ist. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden.

d) bei juristischen Personen durch deren Auflösung.

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt. Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

Alle Mitglieder haben die Satzung des Vereins anzuerkennen. Sie sind verpflichtet, sich entweder aktiv in den Gruppen des Heimatvereins zu beteiligen oder ihre Person in den Dienst des Heimatvereins zu stellen, zu dem der Vorstand seine Mitglieder mündlich oder schriftlich aufruft.

Der Vorstand besteht aus folgenden Mitgliedern:

a) dem 1. Vorsitzenden
b) dem 2. Vorsitzenden
c) dem 3. Vorsitzenden
d) dem Schriftführer
e) dem Kassenführer

Der Vorstand wird in der Jahreshauptversammlung auf 3 Jahre durch geheime Wahl mit einfacher Mehrheit gewählt und bleibt bis zur Neu- oder Wiederwahl im Amt. Es kann offen gewählt werden, wenn keiner widerspricht. Jedes Vorstandsmitglied hat vor Ablauf seiner Wahlperiode aus dem Vorstand auszuscheiden, wenn ihm in der Jahreshauptversammlung das Misstrauen ausgesprochen wird. Über den Misstrauensantrag wird in geheimer Wahl abgestimmt.

Der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der 3. Vorsitzende sind Vorstand  im Sinne des § 26 BGB. Jeweils zwei von ihnen vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Der Vorstand entscheidet in allen Angelegenheiten, die nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.

Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

Alle Beschlüsse sind vom Schriftführer niederzuschreiben. Die Niederschrift ist von ihm zu unterzeichnen.

Einladungen zu Vorstandssitzungen haben in Textform unter Einhaltung einer Frist von drei Tagen zu erfolgen.

Der Vorstand ist berechtigt, für besondere Aufgaben (z. B. die Vorbereitung von öffentlichen Veranstaltungen) Arbeitsausschüsse zu bilden und für die Leitung einzelner Abteilungen (z. B. Theaterspiel- und Tanzgruppe) befähigte Mitglieder einzusetzen. Diese gehören zum erweiterten Vorstand.

Im Laufe des 1. Halbjahres eines jeden Jahres hält der Verein eine Jahreshauptversammlung ab. Es steht dem Vorstand frei, weitere Mitgliederversammlungen und auch öffentliche Dorfversammlungen abzuhalten. In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied – auch ein Ehrenmitglied – eine Stimme.

Der Vorstand muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn mindestens 5 % der Mitglieder dieses schriftlich beantragen.

Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch schriftliche Einladung mit Angabe der Tagesordnung unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen. Das Einladungsschreiben kann auch durch Vereinsboten übermittelt werden.

Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.

Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse oder anderer Medien beschließt die Mitgliederversammlung.

Die Mitgliederversammlung ist zuständig:

a) für die Wahl des Vorstandes,
b) für die Entlastung des Vorstandes hinsichtlich der Rechnungsführung
c) für die Wahl von 2 Kassenprüfern, von denen jährlich einer neu gewählt wird
d) für die Änderung der Satzung
e) für die Verfügung über das Vereinsvermögen,
f) für die Auflösung des Vereins

Weitere Entscheidungen kann sich die Mitgliederversammlung vorbehalten. Ferner kann die Mitgliederversammlung bestimmen, dass Zuständigkeiten des Vorstandes in einer Geschäftsordnung festzulegen sind.

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit, wobei die Stimme des Vorsitzenden bei Stimmengleichheit ausschlaggebend ist. Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins erfordern eine 2/3 Stimmenmehrheit der Erschienenen.

Über den Gang der Mitgliederversammlung und ihre Beschlüsse ist eine Niederschrift anzufertigen, die von zwei Vorstandsmitgliedern und einem Mitglied der Versammlung unterzeichnet werden muss.

Das Vereinsvermögen wird vom Vorstand verwaltet, der es sicher anzulegen hat. Über die Vermögenslage, die Einnahmen und Ausgaben hat der Vorstand auf der jährlichen Mitgliederversammlung einen Bericht zu geben. Außerdem ist er verpflichtet, vor der ordentlichen Mitgliederversammlung die Prüfung des Jahresabschlusses und der Jahresrechnung durch die beiden gewählten Kassenprüfer zu veranlassen. Dieser Prüfungsbericht muss der ordentlichen Mitglieder-Versammlung unterbreitet werden.

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in §9 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. und der 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Edewecht, die es unmittelbar und ausschließlich für die Heimatpflege in der Gemeinde zu verwenden hat.

Die vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 23. Februar 2016 verabschiedet.